Basketball: FC Barcelona fühlt sich zu Unrecht um den Sieg betrogen

Der FC Barcelona musste am Sonntagabend in der spanischen Basketball Liga ACB eine herbe Niederlage hinnehmen. Bei der Pleite bei Unicaja Málaga nach Verlängerung fühlen sich die Katalanen verschaukelt und zeigten einmal mehr, dass sie schlechte Verlierer sind. Denn die Schiedsrichter pfiffen überraschend zu Ungunsten von Barcelona und hatten Recht damit.

Unicaja Málaga schlägt FC Barcelona mit 95:89 nach Verlängerung

In einer packenden Partie am zehnten Spieltag behielt Unicaja Málaga im heimischen Palacio de Deportes José Mª Martín Carpena letztendlich nach Verlängerung die Oberhand. Am Ende hieß es 95:89 für die Andalusier, nachdem es nach den regulären 40 Minuten noch 78:78 hieß. In der Verlängerung jedoch überragten die Gastgeber, allen voran der MVP des Matches, Kyle Fogg. Der in der vergangenen Saison noch in der deutschen Basketball-Bundesliga für Bremerhaven spielende Shooting Guard der Spanier wird immer mehr zur führenden Stütze bei Unicaja. Dieses Mal brachte es der US-Amerikaner auf 29 Punkte und ein +/- von 29.

Kyle Fogg nervenstark 0.1 Sekunden vor dem Ende des Matches

In der Begegnung zwischen Unicaja Málaga und dem FC Barcelona lagen die Gastgeber den Großteil der Partie in Front, ehe der FC Barcelona kurz vor Ende der Partie die Führung übernahm. Dieser Vorsprung der Katalanen hielt bis 0.1 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit. Beim Stand von 75:78 dann hatte der Gastgeber den letzten Angriff. Nach einem Pass auf Kyle Fogg wollte der Shooting Guard direkt einen Dreier werfen und wurde dabei gefoult. Daraufhin gab es drei Freiwürfe für Fogg genau 0.1 Sekunden vor dem Ende der Begegnung. Fogg verwandelte alle drei Freiwürfe und sicherte den Malagueños so noch die Verlängerung. In dieser behielt Málaga dann souverän die Oberhand, auch weil beim FC Barcelona Rice, Dorsey und Vezenkov mit fünf Fouls vom Feld waren, später auch noch Holmes. 95:89 hieß es am Ende, vor allem dank Fogg.

FC Barcelona zeigt sich als schlechter Verlierer

Der FC Barcelona wiederum – sonst in 90 Prozent der Partien in der Liga ACB von den Schiedsrichtern bevorteilt – fühlt sich von den Schiedsrichtern verschaukelt. So wird auf Seiten der Katalanen argumentiert, Fogg habe nicht zum Wurf angesetzt in der entscheidenden Szene zum Ende der regulären Spielzeit. Objektiv betrachtet jedoch haben die Schiedsrichter richtig entschieden. Dass dies zu Ungunsten von Barcelona geschah ist so selten der Fall, dass es bemerkenswert ist. Der griechische Trainer der Gäste, Georgios Bartzokas, beschwerte sich nach der Partie, dass Málaga 41 Freiwürfe erhielt.
Foto: ©Sportkanal.de

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