Deutsches Aufgebot für die Vierschanzentournee steht

Severin Freund führt das deutsche Aufgebot bei der Vierschanzentournee. Die 65. Ausgabe steht bereits an, für Freund ist es bereits die 10. Teilnahme an diesem wohl bedeutendsten Wettkampf im Skispringen außerhalb der Olympischen Spiele. Die Tournee beginnt am 29. Dezember in Oberstdorf im Allgäu. Danach geht sie weiter in noch drei weiteren Orten. Das renommierte Turnier wird in zahlreiche Länder übertragen, hier trifft sich die Elite des Skispringens.

Severin Freund nicht in Topform bei der Vierschanzentournee

Die Hoffnungen der deutschen Skispringer ruhen zwar auf den Schultern von Severin Freund, allerdings meinen sowohl Sven Hannawald als auch Martin Schmitt – beides Ex-Teilnehmer an der Vierschanzentournee – dass Freund aktuell nicht die Form besitzt, um ein Favorit der Tournee zu sein.
Domen Prvec aus Slowenien, dem erst 17-jährigen Talent, räumen sie allerdings mehr Chancen ein. Prvec hat bislang die meisten Siege in der Saison eingestrichen. Vor allem, dass Prvec noch nie gescheitert ist, sei für ihn ein absolutes Plus. Deshalb mache er sich keine Gedanken über ein mögliches Scheitern.
Auch Danie-André Tande aus Norwegen räumen die beiden Experten bessere Chancen ein als den deutschen Startern. Außerdem werden Stefan Kraft und Michael Hayböck aus Österreich gute Chancen eingeräumt. Seit 1953 findet die Vierschanzentournee statt, Rekordsieger ist der Ostdeutsche Jens Weißflog mit 10 Siegen wie auch der Norweger Björn Wikola.

Das deutsche Aufgebot

Nach dem Auftakt im südbayrischen Oberstdorf geht das Turnier weiter in der Ex-Olympiastadt Garmisch-Partenkirchen, danach kommen die beiden Springen in Österreich, nämlich die Termine in Innsbruck und in Bischofshofen.
Das aktuelle Aufgebot der Deutschen für die Vierschanzentournee lautet folgendermaßen:
Markus Eisenbichler (Siegsdorf), Richard Freitag (Aue), Severin Freund (Rastbüchl), Karl Geiger (Oberstdorf), Stephan Leyhe (Willingen), Andreas Wellinger (Ruhpolding)