Sommerbiathlon WM 2019 findet im weißrussischen Raubitschi statt

Die Internationale Biathlon Union (IBU) hat nun den Ort für die Weltmeisterschaft im Sommerbiathlon 2019 festgelegt. Demnach findet diese in Weißrussland statt. Austragungsort wird Raubitschi sein.

Raubitschi Gastgeber der Sommerbiathlon WM 2019

Wie der weißrussische Biathlon Verband nun bekannt gegeben hat, wird die Weltmeisterschaft im Sommerbiathlon im Jahr 2019 in Weißrussland stattfinden. Demnach hat die IBU die Titelkämpfe nach Raubitschi vergeben. Konkrete Details zum genauen Terminplan wurden nicht bekannt. Somit also werden die beiden kommenden Sommerbiathlon Weltmeisterschaften im Osten Europas stattfinden. Denn im Jahr 2017 wird die Sommerbiathlon WM im russischen Tschaikowski ausgetragen.

Raubitschi das osteuropäische Biathlon-Mekka der Zukunft?

Damit darf sich Raubitschi, das in der Vergangenheit schon mehrfach Austragungsort von internationalen Biathlon-Wettkämpfen wie der Sommerbiathlon WM 1999 war, wieder einmal im großen Rampenlicht präsentieren. Seit der Renovierung im Jahr 2015 ist die Austragungsstätte enorm im Aufwind. Beispielsweise fand hier in den Jahren 2015 und 2016 das Biathlon Rennen der Legenden statt. Inzwischen könnten theoretisch sogar Weltcup Rennen in Raubitschi ausgetragen werden, wenngleich die IBU hierher noch keine Rennen vergeben hat. Die Sommerbiathlon WM 2019 könnte aber ein erster Schritt hierzu sein.
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Sommerbiathlon WM: Längere Tradition mit bekannten Siegern

Die Weltmeisterschaft im Sommerbiathlon wird seit dem Jahr 1996 ausgetragen. Damals in Hochfilzen holten beispielsweise Ole Einar Björndalen, Vladimir Drachev oder Wilfried Pallhuber Medaillen. Zu den Weltmeistern im Sommerbiathlon in den vergangenen 20 Jahren gehören unter anderem

  • Wilfried Pallhuber (Italien)
  • Ilmārs Bricis (Lettland)
  • Olexander Bilanenko (Ukraine)
  • Maxim Tchoudov (Russland)
  • Simon Fourcade (Frankreich)
  • Christoph Stefan (Deutschland)
  • Michael Rösch (Für Deutschland und Belgien)
  • Ole Einar Bjørndalen und Egil Gjelland (beide Norwegen, beide Staffel-Weltmeister)
  • Alexei Aidarov (Weißrussland, Staffel)
  • Michal Šlesingr und Ondřej Moravec (Tschechien, Staffel)
  • Svetlana Ishmouratova (Russland)
  • Olga Nazarova (Weißrussland)
  • Tatiana Moiseeva (Russland)
  • Kaisa Mäkäräinen (Finnland)
  • Magdalena Neuner (Deutschland)
  • Vita Semerneko (Ukraine) oder
  • Olga Zaitseva (Russland)