Täter von Attacke auf Kvitova wird intensiv gesucht

Die zweimalige Siegerin von Wimbledon Petra Kvitova wurde letztens von einem Einbrecher überfallen und mit einem Messer angegriffen. Dabei wurde sie schwer an ihrer linken Schlaghand verletzt. Dies geschah im Zuge dessen, dass sie sich gegen den Eindringling zur Wehr setzte. Schauplatz war die eigene Wohnung von Kvitova in ihrer tschechischen Heimat Prostejov. Anschließend wurde ihr in einer vierstündigen Operation erste Pflege zuteil. Doch ebenso tief wie die Messerschnitte sitzt der psychische Schock, in den eigenen vier Wänden brutal überfallen zu werden. Dennoch wirkt sie bereits aktiv bei der Fahndung nach dem Täter mit.

Phantombild mit der Polizei erstellt

Sie verkündete in den Medien, dass sie sich genau an den Täter erinnern könne. Zusammen mit der Polizei habe sie bereits ein Phantombild erstellt. Außerdem rief sie den Täter auf, sich selbst zu stellen. „Die Polizei kriegt dich sowieso“, sprach sie den Täter direkt an. Das Phantombild sei so gut, dass er früher oder später gefunden werden werde, argumentierte Kvitova.
Ihre Ärzte hatten mitgeteilt, dass die Verletzungen an Finger und Sehnen sehr schwer seien. Eine dauerhafte Invalidität in Bezug auf ihre Tenniskarriere steht allerdings nicht im Raum. Auf etwa sechs Monate schätzten die Ärzte die Pause, die Kvitova aufgrund dieses Angriffs wird einlegen müssen.

Lange Pause droht der geschockten Tennisspielerin

Kvitova selbst sagte, dass sei vor allem froh sei, am Leben zu sein. Zur Zeit ist sie Elfte der Weltrangliste, dürfte aber infolge dieser langen Pause um zahlreiche Plätze abrutschen. Allerdings ist dies, wie das jüngste Auftreten Kvitovas zeigt, zur Zeit nicht ihr Hauptinteresse, vielmehr will sie aktiv dazu beitragen, den Täter zu stellen. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro hatte sie noch die Bronzemedaille gewonnen, insgesamt in ihrer Karierre schon 19 Titel. Die blonde Tschechin spielt seit 2006 im Profibereich Tennis.

Foto: Jimmie48 Photography / Shutterstock.com

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