Tatyana Chernova, Ekaterina Sharmina und Kristina Ugarova wegen Dopingvergehen disqualifiziert

Der Sportgerichtshof CAS hat drei russische Athleten wegen Dopingvergehen disqualifiziert, was auch zu Veränderungen bei der Medaillenvergabe bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen geführt hat. Der Entscheidung vom Dienstag zufolge wurden Tatyana Chernova, Ekaterina Sharmina und Kristina Ugarova des Dopings überführt. Dies teilte der CAS am Dienstag in Lausanne mit.

Tatyana Chernova verliert Gold bei WM – Jessica Ennis-Hill dreifache Weltmeisterin

Wie der CAS mitteilte, wird Tatyana Chernova für drei Jahre und acht Monate suspendiert, beginnend vom 05. Februar 2016 an. Dabei wird allerdings die Zeit zwischen 22. Juli 2013 und 21. Juli 2015 abgezogen, da die Russin bereits hier von der russischen Doping Agentur gesperrt war. Zudem werden alle Ergebnisse der ehemaligen Siebenkampf-Weltmeisterin zwischen 15. August 2011 und 22. Juli 2013 werden annulliert. Vorgeworfen wird der russischen Leichtathletin dabei Blutdoping. Durch die Entscheidung des CAS verliert Tatyana Chernova auch ihren WM-Titel aus dem Jahr 2011 im Siebenkampf. Damit rückt die Britin Jessica Ennis-Hill zur Weltmeisterin auf, die ursprünglich in Daegu im Jahr 2011 in persönlicher Bestleistung Zweite wurde. Ennis-Hill darf sich somit ab sofort dreifache Weltmeisterin nennen. Auch die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2012 in London verliert Tatyana Chernova.

Ekaterina Sharmina und Kristina Ugarova durch Biometrischen Pass überführt

Eine Sperre von drei Jahren wurde vom CAS gegen Ekaterina Sharmina ausgesprochen. Diese Sperre ist gültig ab dem 7. Dezember 2015. Bei Ekaterina Sharmina wurden alle Ergebnisse vom 17. Juni 2011 bis 5. August 2015 annulliert. Bei der russischen 1.500 Meter Läuferin sprach der CAS von Auffälligkeiten im Profil des Biologischen Passes, genauso wie bei Kristina Ugarova. Diese wurde aber nur für zwei Jahre, beginnend ab dem 7. September 2015, gesperrt. Bei Ugarova wurden alle Ergebnisse zwischen 26. Juni 2012 und 25. Dezember 2012 gestrichen.

 

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